Exildiscount. A boy named Drew. Tanzmusik und Sounddesign aus Berlin.

A guy named Drew. Tanzmusik und Sounddesign aus Berlin.



Alternative House/Techno. Indie Rock. Fancy Pop.

Soundlogos. Sounddesign. Filmmusik.



Booking contact: exildiscount@arcor.de


Donnerstag, 9. März 2017

Cloudcast – Techno DJ Set @ GEGEN Shame, 03. März 2017




Tracklist: 


Pig&Dan, Alberto Ruiz Scalextric (Original Stick)
Audiomatiques Let's Go (Original Mix)
Matador The Enemy feat. Felix Da Housecat (Julian Jeweil Remix)
Chordlust Detonate (Original Mix)
Jocelyn Brown, Marquis Hawkes I'm So Glad (Satisfied Mix)
Jordan WERK (Original Mix)
Henning Baer On Craft (SFT Mix)
Scuba PCP (Original Mix)
Nautiluss Troubleman (Original Mix)
Exildiscount Gift (Original Mix)
Sept Drag Force (Original Mix)
Diego Amura Peruana (Original Mix)
Phara LSK-500 (Original Mix)
Milano I11uminated (Original Mix)
Alex Bau Illuse (Original Mix)
Exildiscount und Stereo Jack Ja (Original Mix)
Pascal FEOS Dope Track (Original Mix)
Hillberg, D-Tex LSD (Responder Remix)
Wave Form Cracking Down (Original Mix)
JGarrett Interceptor (Perc Edit)
Maxime Dangles Lyoc (Original Mix)
Dusty Kid I Love Richie (Original Mix)
Gesaffelstein Variations (Original Mix)
Sin Sin Frozen Feedback (Original Mix)

Mittwoch, 8. März 2017

Der Kampf, den wir führen, muss weiter_gehen.

Manchmal werde ich als männlich wahrgenommen – und behandelt wie ein Mann.

Manchmal werde ich als weiblich wahrgenommen – und behandelt wie eine Frau.

Manchmal werde ich wie keines von beiden wahrgenommen – und auch diese Wahrnehmung bestimmt, wie man sich mir gegenüber verhält.


Manchmal aber werde ich als die Person wahrgenommen, die ich bin. Manchmal werde ich ernst genommen. Und damit kann ich umgehen.

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Heute ist internationaler Frauen*kampftag. Und das da oben waren nur ein paar spontane Gedanken, die mir plötzlich wichtig waren. Nicht weil ich in irgendeiner Weise Aufmerksamkeit auf mich lenken möchte, sondern weil mir mal wieder bewusst wurde, wie unerträglich Ungleichbehandlung ist. Und wie wichtig es ist, sie zu beseitigen.

Mir ist dabei vor allem wichtig, das Problem zu untersuchen und möglichst zu verstehen. Fakt ist, dass Menschen in Kategorien eingeteilt werden und je nach Kategorie unterschiedlich behandelt werden. Mit teilweise drastischen Folgen. Ich meine aber, dass es schließlich nicht bloß darum gehen darf, die Bedingungen für Benachteiligte im Sinne gesellschaftlicher Kategorien anzugleichen, sondern das Bewusstsein für die Problematik der Kategorisierungen an sich zu schärfen.

Trotz allem!: Der Weg dort hin muss unweigerlich über die Anerkennung realer Missstände und den entschlossenen Kampf gegen diese führen! Und auch bei diesem ersten, riesigen Schritt lohnt es sich, das Ernstnehmen jedes Menschen zu üben.


© Annina Kryger, 2010